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 Betreff des Beitrags: Der RAFN24 Sonderbericht
BeitragVerfasst: 12.06.2014, 17:37 

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Hier ist Republic Armed Forces Network 24 - RAFN24 - Die unabhängige militärische Nachrichtenredaktion für die Truppe!

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Guten Abend! Ich bin Trannis Proul, RAFN24-NewsCenter Corellia, es ist 18:00 RepZulu. Herzlich willkommen zum...

*ein speziell für die Sendung kreiertes Thema fliegt durchs Bild, zu sehen sind Bildfetzen eines Militärtribunals; die Bilder sind recht alt und scheinen aus dem Archiv entnommen.
Währenddessen erscheint ein Textband unter dem Einspieler: "Military Freefall Extrem! mit Bantha Frylls wird auf 20:00 RepZulu verlegt".*


Coruscant-Sonderbericht: Named auf der Flucht!


*sofort nach dem Sendungseinspieler sieht man ein etwa 2 Minuten lang dauerndes Amateurvideo. Es ist stark verwackelt, unfokussiert, das Bild ist zittrig. In der Ferne erkennt man mehrere Personen, die Hilfe rufend durch die Straßen laufen. Mehrere Schüsse fallen. Am Ende des Geräuschspektrums hört man eine kakophone Explosion. Am linken Bildrand erkennt man einen Militärpolizisten, welcher die hörbare Menschengruppe rund um den Filmenden in Sicherheit geleitet; am rechten Bildrand erkennt man die Aufschrift "CoCo Town Military Complex". Im Hintergrund erkennt man einen rasch vorbeigehenden, in Paradeuniform gekleideten älteren Herren, gefolgt von einigen Soldaten in Kampfuniform. Danach endet die Aufnahme durch die Hand des Militärpolizisten. Der Zuschauer wird zurück ins Studio zu Trannis geführt.*

Dramatische Szenen erschüttern Coruscant. Wie wir bereits vor einer Stunde berichteten, kam es heute um 14:00 Ortszeit nach der Urteilssprechung des 1675. Hohen Militärtribunals der republikanischen Streitkräfte im CoCo Town Military Complex zu einer kurz andauernden, bewaffneten Auseinandersetzung zwischen unidentifizierten Soldaten und der hiesigen Militärpolizei; zwei MPs wurden leicht verletzt, einer der Angreifer kam ums Leben. Zivile Verluste sind glücklicherweise nicht zu beklagen. Bereits bestätigten Berichten zufolge handelt es sich um eine geplante Fluchtaktion des mittlerweile zur Fahndung ausgeschriebenen - und aus allen Ämtern und Würden enthobenen - ehemaligen Generals Hanns Thrasten Named.

*schnell wird ein Archivfoto des Beschuldigten eingespielt*
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Der ehemalige Kriegsheld und Träger der Republic Senatorial Medal of Gallantry wurde heute im Zuge des Tribunals für sein weitreichendes Versagen als Oberkommandierender der Ishta-System-Feldzüge in allen Anklagepunkten für schuldig befunden. Diversen Augenzeugen berichten zufolge konnte er mithilfe der unidentifizierten Aggressoren nach der Urteilsverkündung fliehen; mehrmalig hatte er die Jurisdiktion dieses Militärstrafprozesses verbal nicht anerkannt; hatte "die ganze Veranstaltung als Farce" angesehen. Von ihm fehlt jede Spur. Der Judge Advocate General, der Military Provost General sowie die CSF enthalten sich zu diesem Zeitpunkt jedwedem Kommentar. Inoffiziellen Berichten zufolge wurde kurz nach der Schießerei auf dem Jury Palace Square ein nicht identifizierbares Schiff militärischer Bauart im niederen Orbit um Coruscant gesehen; dieses verschwand kurz danach. Wir schalten jetzt zu unserem Außenreporter, Benny Prantel. Benny, kannst du mich hören?

*der Reporter, zu sehen im SplitScreen, steht vor einer riesigen, mobilen Plastistahlwand, man erkennt den CoCo Town Militärkomplex im Hintergrund*
- Hallo, Trannis, ich höre dich!


- Benny, wie ist denn die Lage vor Ort? Wie wir sehen, ist es bei dir schon fast Mitternacht.

- Das ist richtig, Trannis. Wie du an der Sichtschutzwand hinter mir erkennen kannst, wurde der CoCo Town Militärkomplex im Bereich des Jury Palace Square weitläufig abgeriegelt. Bereits kurz nach der Schießerei waren bereits die ersten Ermittler vor Ort, führten Zeugenbefragungen durch, sicherten Spuren. Ich konnte diverse Beamte der republikanischen Garde, des CSF, des JAG-Korps, des Army CID und der RNCF erkennen. Außerdem sind mehrere Abteilungen der Militärpolizei auf ständiger Patrouille im Downtownbereich. Ich vermute außerdem, daß mehrere Mitarbeiter des strategischen Informationsdienstes in zivil vor Ort sind.

- Ich verstehe, Benny. Wie sieht es denn mit weiteren Informationen für die Presse aus?

- Im Moment hüllt man sich in eine Mauer des Schweigens, Trannis. Es werden weder Pressekonferenzen gegeben, noch passiert sonst irgendeine Informationsarbeit von Seiten der republikanischen Streitkräfte. Man sagt mir, dies wäre eine reine Vorsichtsmaßnahme.

- Gut. Wurde Named mittlerweile gefasst? Wie steht es um die Verletzten?

- Soweit ich weiß, wurde der ehemalige General noch nicht ergriffen. Der eine Militärpolizist hatte wohl nur leichte Verletzungen erlitten, der andere soll wohl noch in Lebensgefahr schweben. Beide Betroffenen wurden ins Republic Navy Central Hospital, um die Ecke befindlich, verbracht.

- Irgendeine Information über den getöteten Angreifer?

- Jaaa, Trannis. Es soll sich wohl um den ehemaligen Gunnery Sergeant Zenek Fidell handeln. Er diente in der sogenannten V-Kompanie der 5. Luftlandedivision auf Zuhl, wohl zu der Zeit, als Named noch CO dieser Einheit war. Die mutmaßliche Identifikation ist bis zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht 100%-ig bestätigt worden.

- Ich verstehe. Gibt es denn Informationen, ob die offizielle Ishta-Gedenkfeier auf Coruscant am morgigen Tag stattfinden wird?

- Die Gedenkfeier wird stattfinden, das wurde mir definitiv vor einigen Minuten gesagt.

- Danke Benny.

*es geht wieder zurück ins Studio.*

Wir werden sie auf dem Laufenden halten, sobald es neue Erkenntnisse im Fall Named gibt. Eine Anmerkung unsererseits: Sollten sie über den Aufenthaltsort dieser Person Bescheid wissen, kontaktieren sie bitte sofort die nächstmögliche Militäradministration. Auszüge der Aufzeichnung des Militärtribunals erhalten Sie übrigens auf unserer Holonetz-Seite.

Ich bin Trannis Proul. In Kürze sehen Sie Viktor Zunjamni in den Abendnachrichten. Viel Glück ihr tapferen Männer und Frauen. Möge die Macht mit euch sein.

....
Holonetzlink:


"He piled upon the whale’s white hump the sum of all the general rage and hate felt by his whole race from Adam down;
and then, as if his chest had been a mortar, he burst his hot heart’s shell upon it."


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 Betreff des Beitrags: RAFN24 - Einschaltung des Senats
BeitragVerfasst: 13.06.2014, 16:52 

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*Ein normaler Nachmittag auf RAFN24. Die Sendung "Überleben extrem: Ex-Commando John Pettifinger zeigt wie's geht!" läuft gerade. Ein Textband informiert über die nachfolgenden Sendungen: um 15:00 RepZulu erscheint "Mannschaftsmagazin - Syndi bei der Truppe: Unterwegs auf Quesh", um 16:30 RepZulu folgt die 100ste Wiederholung von "Bantha Frylls' Abenteuer auf Tatooine", um 17:00 Uhr "Abendnachrichten mit Trannis Proul".*

*Der vollbärtige, muskulöse Moderator steht völlig nackt neben zwei toten Klauenkatzen, die Actionkamera ist auf ihn gerichtet, unterstützt von hastigen, zittrigen Bewegungen des Kameramanns. Ein schwarzer Balken bedeckt gewisse Obszönitäten des adamskostümtragenden Moderators, dem berühmten John Pettifinger. Er ist cool, er ist tough, er ist ehemaliger Republic Commando. Die Kamera zoomt kurz auf seine Hand, aus Ästen und Steinen hat er sich in diesem Dschungel eine Axt gebastelt; die Kamera zoomt wieder ein wenig hinaus - sie war wohl zu nah an seine Manneskraft gekommen. Man sieht die völlig zerstörten, ehemals lebenden Klauenkatzen, diverse Schädelfrakturen hatte er ihnen zugeführt. Im hintergründigen Unterholz hört man das Jaulen und Wiehern anderer Kreaturen auf dieser unsittlichen Welt, in diesem unsittlichen Dschungel. Und dann spricht der perfekt ausgeleuchtete John zum Publikum. Er spricht nur gebrochenes Huttese, das Gesprochene wird mit einiger Verzögerung vom kameraintegrierten Translator ins Basic'sche umgewandelt...*

- Nun, wie wir sehen ist es doch recht einfach, in der Wildnis zu überleben, wenn man nackt und ohne jegliches Hilfsmittel ausgesetzt wurde. Man braucht nur ein paar Äste und scharfe Steine, um sich eine tödliche Waffe zu bauen. Dann kann man sich in den gefährlichen Tanz mit den Klauenkatzen einlassen. Ich habe jetzt das Abendessen erlegt. Nun müssen wir uns nur noch einen Unterschlupf aus Moor und den Knochen der Klauenkatzen zusammenba--


*John ist verschwunden. Stattdessen flimmert dieses Bild einige Minuten lang über die Kisten:*

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*Plötzlich meldet sich eine Stimme aus dem Off:*


Es folgt nun eine Zuschaltung zur offiziellen Gedenkfeier ob der Gefallenen der Ishta-System-Feldzüge auf Coruscant.

*man sieht eine kurze Außenaufnahme der Republic Victory Hall auf Coruscant. Es ist die berühmte Gedenkstätte, in der schon viele, viele Trauerfeiern stattgefunden haben. Das Bild wechselt ins Innere, die Sitzreihen sind bis zum Äußersten gefüllt. Die Kamera wechselt mehr oder weniger ungeschickt nach vorne; in der vordersten Reihe sieht man beinahe alle Generäle des republikanischen Streitkräftekommandos, hochwürdige Jedi, ein paar Senatoren, sowie eine Handvoll Mütter, Kinder und Eheleute. In den Händen halten sie die Schatullen, in denen man ihnen die Republic Senatorial Medal of Gallantry für die heroischen Dienste ihrer gefallenen Angehörigen überreicht hatte. Vorne am Podium sieht man nun den Supreme Chancellor, links hinter ihm einen Chor. Er räuspert sich kurz, spricht dann mit geplagter Stimme.*

Meine Damen und Herren. Bevor ich Ihnen für diese wunderschöne und den Gedachten würdige Zeremonie aus tiefstem Herzen danken möchte, hören sie zum Abschluss des heutigen Tages die berühmte Hymne der republikanischen Streitkräfte. Danach möchte ich Sie alle, und auch Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger dieser wundervollen Republik bitten um eine Minute der stillen Trauer bitten. Danke.

*Der Chor stimmt sich kurz - kaum hörbar - ein, danach folgt der Gesang. Ein, zur Unterstützung dieser republikanischen Sondereinschaltung zu Hilfe gerufenes Textband rattert über den Bildschirm; sofern jemandem nach Karaoke zumute sein sollte. Im Hintergrund sieht man, wie sich alle geladenen Trauernden erheben.*

Chor:



O' guard and guide the men who fly
And those who readily stand by;
Be with our troops upon the land,
And all who for their republic stand:
Be with these guardians day and night
And may their trust be in thy might.



*Nach dem kurzen, pathetischen Gesang herrscht Totenstille. Hin und wieder wechselt das Bild zu anderen Orten in der Galaxie. Mal ist es eine Wüste, mal ein Dschungel, mal ein Stück Eis mit Gravitation. Überall in diesen Bildern sieht man die dortigen Soldaten strammstehen und schweigen. Nach exakt einer Minute folgt ein weiteres republikanisches Störbild. Man bedankt sich für die Geduld. Dann ist John wieder zu sehen. Er hat das Feuer gemacht, und kocht sich gerade eine schöne Klauenkatzensuppe.*

....


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BeitragVerfasst: 15.11.2014, 04:12 

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Alderaan News Network


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Wir unterbrechen die aktuelle Sendung und schalten live ins ANN-Studio...


Zitat:
Nach einem kurzen Intro-Thema geht es auch schon ins Hauptstudio Aldera.

Hier ist ANN News mit einer aktuellen Meldung. Wie wir so eben erfahren haben, kam es heute Vormittag um 11:00 Uhr lokaler Zeit zu einem dramatischen Absturz eines zivilen Passagiershuttles über unbewohntem Gelände im Glarus-Tal, ganz in der Nähe des Elysiums. Ein Todesopfer wurde bereits bestätigt, das Royal Bureau for Aviation Safety (RBAS) schweigt jedoch zu den Umständen dieses tragischen Ereignisses. Wir berichten Ihnen erneut in den Hauptnachrichten.


Später in den Hauptnachrichten...


Hier ist ANN News mit Zulli Banella.

Kommen wir nun zu dem Shuttleabsturz, der sich heute Vormittag im Glarus Valley ereignete.
Unser Außenkorrespondent Sej Bliston hat erschreckende Details, direkt von der Unfallstelle. Sekannst du mich hören?


Zitat:
Die Schaltung erfolgt - im Split-Screen - zu einem verregneten Flussbett im klar erkennbaren Glarus Valley, das Elysium strotzt im Hintergrund. Man kann die ausgebrannten Überreste des kleinen Shuttles inmitten einer natürlich geschaffenen Felseninsel deutlich erkennen, rings herum wurde das Flussbett umgeleitet und mehrere Shuttles - der Brandabwehr und der lokalen Exekutivbehörden zugehörig - schweben um den Ereignisort oder sind in unmittelbarer Nähe davon angelandet. Die künstlich zur Untersuchung geschaffene Landbrücke zu dem Wrack wurde mit Holo-Sperrband oder Planen für die Augen der Öffentlichkeit unkenntlich gemacht. Der Reporter steht, gemeinsam mit anderen Beschäftigten der verschiedenen Nachrichtenformate in deutlichem Abstand zu dem Geschehen.

S: Ja, Zulli. Ich höre dich klar und deutlich. Guten Abend ins Studio.

Z: Sej, welche neuen Erkenntnisse zu dem Absturz gibt es mittlerweile? Bis jetzt kam vonseiten der Flugkontrol-und Untersuchungsbehörde RBAS noch nicht viel Neues.

S: Nun, Zulli, mittlerweile kann davon ausgegangen werden, dass es sich hier leider nicht um ein tragisches Unglück handelt. Die Absturzursache ist immer noch unklar, allerdings wurde die Pilotin des Shuttles an einem etwa 400 Meter entfernten, sandigen Flussbett des Reze River tot aufgefunden. Der Pressesprecher des RBAS teilte mir jedoch mit, der Pilotin wären wohl in einem Kampf tödliche Wunden zugefügt worden. Zudem ist die Erkennungsnummer dieses Shuttles dem Haus Andayen zuzuordnen...ich...

Z: Entschuldige, Sej, wenn ich dich unterbreche. Sagtest du gerade, das Shuttle wäre dem Haus Andayen zugehörig?

S: Ja, Zulli. Aber ich kann dich teilweise beruhigen. Dem adligen Teil der Familie Andayen geht es gut. Allerdings...wird...vermutet, das Lady Shanora Garrde zum Zeitpunkt des Absturzes an Bord dieses Shuttles war. Dies lässt sich daraus ableiten, dass der Startpunkt des Shuttles der Wohnsitz des republikanischen Garrde-Zweigs war.
Die leitenden Beamten vor Ort verweigern hierzu aber jedwede Stellungnahme.


Z: Das ist schrecklich, Sej! Gibt es denn weitere Informationen? Und noch wichtiger, gibt es fachlich fundierte Thesen über die Absturzursache?

S: Nun, bei der Pilotin handelt es sich um die 41-jährige und frisch nach Alderaan hinzugezogene Ex-Navy-Pilotin und Kriegsveteranin Bliss Venstar. Sie besaß mehrere Musterlizenzen für zivile und militärische Schiffstypen und galt als äußerst erfahren und professionell. Sie war erst vor Kurzem als Mitarbeiterin am Hause Andayen tätig geworden.
Zur Absturzursache kursieren sehr viele Gerüchte. Sie reichen von einem technischen Versagen über einen Pilotenfehler bis hin zu einer Verschwörungstheorie rund ums Haus Thul. Objektiv kann man letztere Möglichkeit aber definitiv ausschließen. Was bekannt wurde, ist, dass das Shuttle diese populäre Route kreuzte - in der Nähe ist ein kleines Orientierungs-Funkfeuer installiert. Über das Ziel des Fluges können nur Mutmaßungen angestellt werden.


Z: Gibt es denn noch weitere Informationen über mögliche andere Opfer?

S: Nein, Sulli. Ich halte euch auf dem Laufenden. Zurück ins Studio.

Z: Danke, Sej.

Zitat:
Der Split-Screen endet wieder.

Meine Damen und Herren, vor einigen Minuten veröffentlichte das RBAS den Mitschnitt über die letzten Minuten an Bord. Wir weisen jedoch darauf hin, dass es sich um entsprechend unbeschönigtes und ungeschnittenes Material handelt. Wir begrüßen außerdem Sir Furlow Rechette-Organa, ehemaliger Büroleiter des Royal Bureau for Aviation Safety, langjähriger Zivilpilot und technischer Sachverständiger. Dieser wird die Aufzeichnung mit uns besprechen.

Zitat:
Die Kamera fährt aus der Nahaufnahme rund um den Anchorman heraus. Am Platz neben ihm sitzt ein älterer Herr im feinen Zwirn, von etwas molliger Statur. An seinem Revert erkennt man diverse Pins seiner ehemaligen Behörde, und auch welche, die seine Adelszugehörigkeit beschreiben.

Z: Guten Abend, Sir.

F: Guten Abend, Zulli.


Mitschnitt:
Pilot: Alderaan Suborbital Control North, hier spricht AR331-C mit Station-Handoff über VOR/E 3669 'Glarus Valley', kommen.

Control: Hier Alderaan Suborbit North, AR331-C, Altiradar-Kontakt bei VOR/E 3669 'Glarus Valley' auf FL340, positiv, kommen.


Pilot: Guten Morgen, erbitte neue Flughöhe auf FL370, Wetterwarnung laut MIS voraus - Statusabfrage, kommen.
Control: FL370 genehmigt, Wetterwarnung - Kaltwetterfront voraus, über Landmark Elysium, aus Nordost mit 41 KN, Wolkendecke durchbrochen FL 290, Turbulenzzone bis FL 340, kommen.

Pilot: Verstanden, Danke.

*einige Minuten lang passiert nichts*


Pilot: Suborbital, ---- AR331-C hier, spreche Luftnotfall Delta aus, beginnen Sie Protokoll. Ich beginne mit BFP. Kommen.
Control: Hier spricht Control. Delta ist eingegangen, Protokoll wird gestartet. ---- Wie ist Ihre Lage? Kommen.

Pilot: FL 290 westlich von Landmark Elysium, südlich von Landmark Fluss, ich denke es ist der Reze River. Koordinaten sind ---- Geschwindigkeit 470 KN und steigend. BFP abgelaufen. Kommen.

*plötzlich hört man einen lauten Knall in oder in der Nähe des Shuttles*


Control: AR331-C, sind Sie noch da?

*keine Antwort*

Pilot: hier AR331-C, haben APU aktiviert, sind aber antriebslos und nur mit Hydraulik manövrierfähig. FL 240, schnell sinkend. EMERG in Kraft.

*das Funkgerät sendet jetzt im Dauerbetrieb, man hört das schwere Atmen der Pilotin*


Control: Verstanden, AR331-C, EMERG in Kraft. Können Sie sie irgendwo absetzen?

Pilot: Warten. Lage instabil. 490 KN und schneller, FL 140 und tiefer. Aerodynamische Flaps auf Full, Speedbrakes auf Full.

*man hört das Dudeln mehrerer Warnsurrer innerhalb des Cockpits*


Control: AR331-C, sprechen Sie mit mir.

Pilot:Abgefangen auf FL60, 110 KN und langsamer. Flussbett als Ziel für die Wasserung. Alles andere ist negativ.
Control: ...verstanden.


Pilot: Kufen ausgefahren...Scheiße...ich liebe dich, Aldis.
Control: AR331-C, Position.


Pilot: Letzte Position, Reze River. 70 KN und weniger. Fast Bodenhöhe. Wasserung. *die Pilotin scheint wohl nicht mehr mit dem Tower zu sprechen* BRACE BRACE BRACE!
Pilot: *Rauschen*

Control: AR331-C, Kommen Sie. ---- AR331-C, bitte kommen.



Zitat:
Die Aufzeichnung endet, der Journalist braucht erstmal eine Weile, um zu Wort zu kommen. Anscheinend hat auch er diesen Mitschnitt noch nicht zu Ohren bekommen.


Z: Gut, Sir Rechette-Organa. Würden Sie uns die Vorkommnisse noch einmal erklären.

F: Nun, Zulli, der Pilot hat am Anfang eine funktechnische Übergabe an eine andere Lotsenstation der Suborbital Control getätigt. Hier hat er dann eine neue Flughöhe angefordert, da über diesem Gebiet wohl eine Sturmfront aufgezogen ist. Ich denke die Turbulenzen sind hier zu vernachlässigen, es handelt sich hierbei eher um ein "passenger oriented procedure", also ein rein der komfortablen Beförderung dienliches Manöver. Daraufhin ist dann wohl etwas passiert, über das wir nur spekulieren können. Die Pilotin hat eine Gefahr für den Weiterflug erkannt, und einen sogenannten Delta-Notfall angekündigt. Prinzipiell passiert das täglich etwa...1000 Mal und heißt nur "hier stimmt etwas nicht". Der Tower aktiviert dann eine sogenannte technische Aufzeichnung, das sogenannte Protokoll und checkt die ihm zur Verfügung stehenden Aufklärungsgeräte, der Pilot geht währenddessen eine Checkliste für die Überprüfung seiner Systeme durch, die sogenannten "bold face procedures" um auszuschließen, dass der Fehler auf seiner Seite liegt. Dann wurde die Position des Geräts noch einmal mündlich durchgegeben, der Pilot erwiderte, seine Checklisten wären alle ereignislos absolviert. Nach diesem lauten Knall, der dazu führte, dass wohl ein Großteil der Systeme im Shuttle ausgefallen sind, meldete die Pilotin einen sogenannten EMERG an. Das kennen Sie auch als Mayday. Pilot und Tower haben wohl schnell gemerkt, dass ein Absturz oder eine erzwungene Landung notwendig sind und haben potentielle Ziele dafür ausgemacht. Der Pilot hat währenddessen erfolgreich den kontrollierten Sinkflug mit Senkung der Geschwindigkeit eingeleitet und seine Lage somit stabilisiert. Nun...dann kam es wohl zur Wasserung und zur Kollision mit dem Felsen.

Z: Danke für diese Erklärung, Sir. Kann man hier von einem technischen oder einem individuellen Versagen ausgehen?

F: Nun, ich denke ein Fehler in der Technik steht außer Frage und die Pilotin ist über jeden Zweifel erhaben. Als langjähriger Pilot und Mitarbeiter der Behörde kann ich zweifelsfrei bestätigen, dass die Dame schnell, gewissenhaft und professionell reagiert hat.

Z: Ich danke Ihnen für das kurzfristige Erscheinen, Sir Furlow Rechette-Organa, technischer Sachverständiger.
Zitat:
Der ältere Herr nickt, dann zoomt das Bild wieder zum Anchorman.

Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft in dieser Zeit und werden Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, über die Entwicklungen in diesem Fall auf dem Laufenden halten.


"Mit Mut und Wort lebt Ihr treuen Bürger fort...", heißt es von dem berühmten Count Alderupus. Jede Generation kennt ihn, so ist die berühmte Romanfigur des späteren Königs Resdeldan Organa VII. doch integraler Bestandteil der alderaanischen Jugendliteratur. Eine Retrospektive zum 350. Geburtstag unseres literarischen Helden, der auszog, um das Land von Missmut zu befreien. Ein Bericht von Sarah Jederanitavic.


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BeitragVerfasst: 23.11.2014, 18:31 

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--- Nur noch ein Spot! ---
Der brandneue TMIR 31 Datenhandcomputer von Czerka mit superschnellem ELRAM-300 Datenverarbeitungskern und dem brandneuen CZOS 9.2 für noch bequemeres Arbeiten für fürstliche 192 Credits.
Nur bei Ihrem BaronElectronics! *Fanfare* BaronElectronics - unsere Preise sind bürgerlich!

Zitat:
Nach der planetenweit bekannten Einleitung geht es auch schon ins Hauptstudio Aldera zu den Hauptnachrichten.

Schönen guten Abend, Alderaan! Ich bin Zulli Banella, es ist Centaxtag 20:11:14 um 20 Uhr und das sind unsere Themen:

Zitat:
Die Aufzählung wird gekonnt musikalisch und inszenatorisch in Szene gesetzt...

  • Neue Erkenntnisse rund um den Shuttleabsturz im Glarus Valley - Betrug beim Gutachten?
  • Wirtschaftskrise in den Kernwelten? - Great Alsakan Bank auf BBZ+ herabgestuft
  • RoyALFuel warnt: Preise für Treibstoff bald auf Rekordhoch
  • Sensationeller Sieg: Salliche Vorantiki dominieren den Auftakt der 4. GravBall Exlar-Series


Wir haben sensationelle Erkenntnisse rund um den Absturz des Shuttles AR331-C im Glarus Valley für Sie. Wie der New Crevasse City Journalist von seinen Insiderquellen erfuhr, gab es wohl einige Ungereimtheiten im noch unveröffentlichten technischen Gutachten bezüglich der Absturzursache. Jenes Gutachten wurde vom 47-jährigen Gerano Laroma, einem Avionikingenieur des Unternehmens ARE angefertigt. Im heute erschienenen Artikel des "Journalist" wird er der Befangenheit und der Unterschlagung von technischen Fehlern bezüglich eines von ARE hergestellten - und im abgestürzten Shuttle verbauten - Elements bezichtigt. Wir schalten nun zu Fram Zetzel in Crevasse City. Guten Abend, Fram.

Zitat:
Die Schaltung erfolgt - im Split-Screen - nach Crevasse City. Es ist bereits Abend, der Korrespondent befindet sich vor einem riesigen, gläsernen Gebäude, auf dem die Lettern ARE zu sehen sind. Einige Passanten kreuzen unbedarft das "Feldlager" des Journalisten.

F: Hallo, Zulli. Guten Abend, liebe Zuschauer.

Z: Das sind ja sehr schwere Anschuldigungen, die da gegenüber Mister Laroma getätigt wurden. Könntest du uns die Materie etwas näherbringen?

F: Natürlich. Wie du schon sagtest, veröffentlichte das Tagesblatt einen Artikel über die aktuellen Ermittlungen ob der Geschehnisse rund um das Shuttle AR331-C. Dem "Journalist" wurden hier zwei vorläufige Gutachten von anonymer Quelle zugespielt; das eine Gutachten stammt von dem zivilbeeideten ARE-Ingenieur Laroma, für das andere ist die Flugkontroll- und Untersuchungsbehörde RBAS selbst federführend. Wie diese anonyme Quelle Zugriff auf diese an und für sich hochgesicherten Dokumente hatte, ist unklar. Erste Vermutungen deuten in Richtung der politischen Cyberaktivismusgruppe FENWAY. Das ist jedoch wirklich reine Spekulation.

Z: Ich verstehe. Und worin genau werden diese Anschuldigungen begründet?

F: Nun, Zulli. Die RBAS kam zu dem Schluss, das Shuttle hätte aufgrund eines Bauteilfehlers in dem bekannten Unwetter keine Flugfähigkeit mehr wiederherstellen können und sein deswegen abgestürzt. Konkret handelt es sich - vereinfacht gesagt - um eine Art Feder im aerodynamischen Steuerflächenteil. Diese ist wohl aufgrund der vorherrschenden Turbulenzen gebrochen und hat dann das elektronische Fehlersystem überlastet, dadurch kam es zum Totalausfall aller Computersysteme. Die Krux an der ganzen Sache ist jedoch, dass es sich bei dem Bauteil um ein häufig benutztes und für seine Fehleranfälligkeit bekanntes Element von der Firma ARE handelt. Eben jenes Bauteil führte auch zum Absturz des Passagierfrachters Gelltrent III vor 4 Jahren, bei dem auch 200 Wesen ums Leben kamen - darunter Baronet Zelma De-Nieuv. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass ein solches Bauteil in nahezu 15% aller zivil-kommerziell verwendeten orbitalfähigen Shuttles dieser Bemessungsklasse verbaut ist - schließlich ist ARE einer der Marktführer im Avionik-Zulieferersegment.

Zu welchem Ergebnis der von den Behörden hinzugezogene Mr. Laroma kam, ist strittig. Der "Journalist" wirft ihm in seinem Artikel Vertuschung und Befangenheit vor. So schrieb er, es hätte kein wirkliches Unwetter gegeben und das Bauteil wäre aus einer anderen Produktionscharge. Beides wurde jedoch im akribisch ausgearbeiteten RBAS-Bericht dementiert, da die mittlerweile standardisierte Typennummer für ein jedes in Fluggeräten verwendete Bauteil einwandfrei zurückverfolgt werden kann. Gegen Mr. Laromas Beurteilung spricht auch seine sehr schnelle Bearbeitungszeit zu dem Fall, schließlich vervollständigte er sein Gutachten in nur 24 Stunden. Der "Journalist" gibt auch unbestätigten Quellen innerhalb der ARE zufolge Preis, Mr. Laroma wäre der falsche Ansprechpartner für ein solches Geschehnis gewesen...


Z: Das klingt in der Tat sehr brisant. Was sagen denn die betreffenden Stellen dazu. Wird das die noch anhaltenden Untersuchungen in irgendeiner Art und Weise beeinflussen?

F: Nun, der gemeinsame Pressesprecher des RBAS und der ASF ließ heute verlautbaren, dass ein "Leak" dieser Größenordnung nicht weiter kommentiert wird. Er ließ in seinem Communiqué jedoch durchblicken, dass diesbezüglich Ermittlungen wegen unerlaubter Weitergabe von staatlichen Informationen eingeleitet werden müssen; es handelt sich schließlich um eine kapitale Straftat. Auch dem RBAS seien diese Unstimmigkeiten schon aufgefallen, Mr. Laroma wurde von seinen Pflichten ob der Untersuchung heute Morgen suspendiert. Man habe zudem bereits gestern einen weiteren unabhängigen - und fremdweltlichen - Gutachter bestellt, um die letzten Zweifel auszuräumen. ARE verweigerte jedwede Aussage in Anbetracht einer noch laufenden Ermittlung zum jetzigen Zeitpunkt, man insistierte aber, das Unternehmen würde eng mit den Behörden zusammenarbeiten. Mr. Laroma war für einen Kommentar nicht verfügbar. Die technische Industrieprüfbehörde AISET ließ mitteilen, sie müsse aufgrund der Rechtslage wahrscheinlich Ermittlungen gegen ARE einleiten. Dies wird jedoch zum jetzigen Zeitpunkt geprüft.

Z: Mhm. Ich verstehe. Ich danke dir, Fram.

F: Danke, Zulli. Ich halte auf dem Laufenden. Zurück ins Studio.

Zitat:
Der Split-Screen endet wieder.

Weitere und detailliertere Informationen zu diesem Vorfall sowie neue Erkenntnisse zum Absturz des Shuttles AR331-C erhalten Sie in einer Stunde auf ANNTwo im Investigativmagazin "Profound" mit Igor Robinson. Zu Gast sind unter anderem der Frenzstelbach-Wissenspreisträger Dr. Petters Simki (PhD), Prodekan der Science University of Aldera und der ehemalige Gremm-Cup-Gewinner und Extremsportler Rich "FezKid" Blastwick. Schauen Sie mal rein.



Viele haben einen herbes Defizit bei der als Bad Bank reinvestierten Great Alsakan Bank vermutet, doch jetzt kommt es dicker als erwartet und viele Anleger fürchten nun um ihre teuer erkauften alsakanischen Regierungsanleihen.
Heute Morgen stufte die Bewertungsagentur Richards, Albers, Morrins & Baruush den einstigen Monetärriesen auf die tiefstmögliche Bewertung BBZ+ ab.
Und das passend zum Prozessauftakt um den gescheiteren Ex-Manager Grem'lo Fiski. Sarah Jederanitavic hat alle Informationen für sie...


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 Betreff des Beitrags: ANN - Interview mit Lady Alessia
BeitragVerfasst: 24.11.2014, 21:31 
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***Die Sendung beginnt wie stets mit dem Jingle der Nachrichtensendung und blendet im Anschluss auf den Anchorman Zulli Banella***


Schönen guten Abend, Alderaan! Ich bin Ich bin Zulli Banella, es ist Bendutag 14:11:23 um 20 Uhr und das sind unsere Themen:

***Die Themenliste wird eingeblendet. Während die Schlagzeilen verlesen werden, werden einige Bildervorschauen aus den Berichten im Großbild gezeigt, derweil läuft gedämpft im Hintergrund die Titelmelodie der Sendung***


  • Kampfhandlungen im Kaamos-Territorium, Live zugeschaltet Lady Alessia, Erb-Countess des Hauses Andayen...
  • Austellung um den Kolonialschriftsteller K.L. Hihn aufgrund hohem Besucherandrang um drei Wochen verlängert...
  • Enthüllungen im Prozess um Grem'lo Fiski deuten auf höhere Veruntreuungen bei der Great Alsakan Bank hin als bisher angenommen...
  • Unerwarteter Sieg der Union aus Cravesse City über die Aldera Royals...


***Die Übersicht endet und man sieht wieder den Anchorman der Sendung, während schräg hinter ihm eine Luftaufnahme des Jurangebirges zu sehen ist.***


Wie wir in unseren Sondernachrichten bereits berichteten kam es vor wenigen Stunden im südlichen Kaamos-Territorium zu Kampfhandlungen zwischen Streitkräften der Häuser Thul und Bahal. Live zugeschaltet ist uns nun die Erb-Countess des Hauses Andayen mit weiteren Informationen über diese Gefechte.

***Das Bild mit der Luftaufnahme wird ausgeblendet und stattdessen sieht man nun die junge Lady, live zugeschaltet aus dem Schloss Andayen. Sie ist gekleidet in die Farben ihres Hauses und lächelt freundlich in die Kamera***


Guten Abend nach Glenglance City und herzlichen Dank für ihre Zeit, Mylady.

Guten Abend, Mister Banella und guten Abend, Alderaan. Ich danke Ihnen für die Einladung.

Mylady, bevor wir uns den tragischen Kämpfen widmen, stellen sich sicherlich viele unserer Zuschauer die Frage, wieso sie etwas zu den Gefechten zwischen Haus Thul und Haus Bahal mitteilen möchten.

Ja, Mister Banella, das möchte ich nur zu gerne. Ich verstehe die sicherlich vorhandene Verwirrung über die Umstände, doch wie häufig in der Welt der Politik spielen auch hier diverse Verbindungen der Häuser untereinander eine tragende Rolle. Ich hoffe hier und heute einige Erklärungen zu den Verbindungen in diesem speziellen Fall geben zu können.

Bitte, Mylady, sprechen Sie weiter.

Die Kämpfe, die wir vor einigen Stunden beobachten konnten stellen lediglich den aktuellen Höhepunkt in den Streitigkeiten um Haus Garrde dar, die zu Beginn des Jahres begannen. Dabei wurde wiederholt versucht ein traditionelles alderaanisches Adelshaus, bekannt für seine Feinsinnigkeit und Kultur, zurück in den Würgegriff des Sith-Imperiums zu ziehen.

Verzeihen Sie, Mylady, aber was hat dies mit den Kämpfen im Kaamos-Territorium zu tun?

Sehr viel, doch um die Zusammenhänge zu offenbaren ist es nötig etwas über die Hintergründe zu erzählen.

Ich verstehe, bitte fahren Sie fort.

Natürlich kann ich in manchen Aspekten selbst nur mutmaßen, aber wie es scheint hat das Imperium nach der gescheiterten Anerkennung von Sheysa Garrde das Haus niemals als verloren angesehen, sondern weiterhin versucht es an sich zu reißen. So erhielten wir vor einiger Zeit den Hinweis auf den Umstand, dass ein Attentäter der Sith mit dem Ziel Lady Shanora Garrde, die rechtmäßige Countess des Hauses sowie eine gute Freundin von mir, zu ermorden nach Alderaan entsandt wurde. Da sich die Sicherheitsvorkehrungen am Anwesen der Countess zu diesem Zeit noch im Umbau befanden, bot ich ihr Schutz und Gastfreundschaft des Hauses Andayen an, eine Geste, die sie gerne annahm.

Doch offenbar schreckte dies die dunklen Kräfte der ehemaligen Invasoren nicht ab, so dass sie einen neuen Plan ersonnen. Aus dem Bericht eines Ritter des Jedi Ordens, welcher als Begleiter der Countess erwählt wurde, habe ich erfahren, dass die Personen, die für das Verschwinden der Countess im Zuge des Absturzes meines Shuttles im Glarustal verantwortlich sind, einer Kultur angehören, die allgemein als Mandalorianer bekannt sind. Und eben jene Krieger sind enge Verbündete des Imperiums. Sicherlich kein Zufall.

Besorgt und alarmiert durch diese Neuigkeit leitete ich Schritte ein gewappnet zu sein, da ich weitergehende Übergriffe gegen das Haus meiner Freundin fürchtete. Lord Ozymandias aus dem Hause Bahal war so freundlich mir dabei mit seiner Erfahrung, sowie seinen Soldaten zu helfen.


Das bedeutet die Kämpfe im Kaamos-Territorium fanden in ihrem Auftrag statt, Mylady?

In gewisser Weise, Mister Banella. Ich bat Lord Ozymandias ein wachsames Auge auf das Weingut von Sheysa Garrde zu haben, denn unabhängig von ihrer beeinträchtigten Herkunft ist sie eine Stiefschwester von Lady Garrde und gehört somit ihrem Haus an. Derweil konzentrierte sich Haus Andayen auf den Schutz des Stammsitzes der Garrdes.

Aber wie kamen die Soldaten des Hauses Bahal nun in das Kaamos-Territorium? Sie sprachen von Beobachtung, aber was wir gesehen haben war ein Angriff auf Thul-Territorium. Wie rechtfertigen Sie dies?

Ich denke die Umstände, die zu ihrer Anwesenheit führten, lasse ich am Besten durch Videomaterial der Aufklärer des Hauses Bahal aufzeigen. Bekanntlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte.

***Eine Videoaufzeichnung wird eingeblendet, die beide Sprecher überdeckt. Offenbar handelt es sich um eine Aufnahme aus dem Gebirge, zumindest weist der Winkel der Aufnahme daraufhin. Man sieht die Weinberge am Fuß des Gebirges, sowie das dahinterliegende Anwesen. Eine Fury-Class Korvette landet und entlässt ein gutes Dutzend Gerüstete Kämpfer, deren Rüstungen beim Heranzoomen, trotzt der Qualität der Aufnahme, eindeutig mandalorianische Kennzeichen besitzen. Sie nähern sich den Gebäude und man erkennt ihre Absichten an einigen Sprengungen und dem Vordringen in das Gebäude. Die Aufzeichnung endet und man erkennt wieder den Anchorman sowie die junge Adelige.***


Sie verstehen sicherlich die Beunruhigung von Lord Ozymandias und mir, als wir diese Bilder sahen. Vor allem, da es sich, wie schon bei der Entführung der Countess, abermals um Mandalorianer handelte. Also entschlossen wir uns zu handeln und der Lord schickte Hilfstruppen zum Weingut.

Und beging damit einen kriegerischen Akt gegen das Haus Thul.

Nein, auch wenn Haus Thul es so aussehen lassen möchte. Da die Besitzerin des Weingutes Sheysa Garrde ist und Haus Thul Haus Garrde anerkannt hat, handelt es sich bei diesem Weingut um ein Besitz des Hauses Garrde, wenngleich es sich direkt an Thul-Territorium angrenzt. Was wir hier sehen ist also kein Angriff auf Haus Thul, sondern ein Angriff auf Haus Garrde und als Bündnispartnerin des Hauses Garrde bat ich Haus Bahal um Hilfe bei dieser Verteidigung.

Ich verstehe, doch wieso kam es dann zu Kämpfen mit Haus Thul.

Das ist eine Frage auf die ich selbst noch keine Antwort habe. Was ich weiß ist, dass unmittelbar bei dem Eintreffen der Bahal-Truppen die Mandalorianer ihr Heil in der Flucht suchten. Ein verständliches Vorgehen, betrachtet man die Zahlenverhältnisse. Unmittelbar darauf, die Soldaten des Hauses Bahal hatten sich soeben als Beschützer des Hauses Garrde zu erkennen gegeben, wurden sie angegriffen von einer kombinierten Streitmacht aus Thul-Soldaten sowie Mandalorianern. Auch hier habe ich einige Aufzeichnungen aus den Rüstungskameras der Soldaten, die zeigen, dass der Angriff von Seiten des Hauses Thul ausging.

***Die folgende Einblendung zeigt wie nach dem Absitzen und Ausschwärmen der Truppen eine maskierte gerüstete Person den Soldaten entgegentritt und behauptet das Land würde Haus Thul gehören, während die Soldaten verkünden, dass sie hier sind um ein Protektorat zu errichten. Kurz darauf feuert eine Fury auf die Soldaten und Sprengsätze explodieren unter den Soldaten des Hauses Bahal, die daraufhin versuchen dem Kampf zu entkommen.***


Aber Mylady, wieso sollte Haus Thul zu so einer List greifen?

Auch auf diese Frage kann ich keine Antwort, sondern nur eine Mutmaßung geben. Ich vermute, dass Haus Thul oder wer sonst hinter diesen Ereignissen steht, von meinen Schutzabsichten Haus Garrde gegenüber wusste und hoffte mit dieser Falle Truppen des Hauses Andayen aufzureiben um damit geringere Gegenwehr bei der Eroberung von Haus Garrde zu haben. Ein Plan, der aufgrund dem heldenhaften Eingreifen des Lords scheiterte.

Gibt es Beweise für diese Vermutung, Mylady?

Leider nein, daher sprach ich von einer Mutmaßung. Doch ich halte die vorhandenen Indizien für zwingend genug um diese Mutmaßung anzustellen.

Eine letzte Frage bitte, Mylady.

Aber natürlich, Mister Banella.

Wie wird es nun weitergehen?

Nun zunächst einmal ist unsere oberste Priorität den Schutz des Hauses Garrde zu gewährleisten. Die Traditionen des Hauses sind für Alderaan zu wichtig um sie auf dem Altar der Unterdrückung durch das Imperium zu opfern. Aus diesem Grund hat das Haus Andayen wegen der Abwesenheit der Countess kurzfristig die Kontrolle über das Haus Garrde übernommen um es bis zu ihrer Befreiung sicher und in ihrem Sinne zu verwalten.

Mylady? Sie haben die kontrolle über Haus Garrde übernommen?

Lady Garrde trat wie gesagt vor ihrem Verschwinden an das Haus Andayen heran mit der Bitte um Schutz und ihre Entführung macht diesen Schutz umso wichtiger. Da unsere Truppen, selbst durch Verstärkung durch das Unternehmen Blackwatch Securities, nicht ausreichend sind um einem Angriff des Hauses Thuls standzuhalten blieb uns keine andere Wahl. Nun als Territorium des Hauses Andayen können wir den Besitz unter Zuhilfenahme unserer Bündnispartner schützen und somit das Haus erhalten bis wir es wieder an die rechtmäßige Erbin übergeben können.

Ich verstehe, Mylady. Hoffen wir, dass diese dunklen Tage bald beendet sind. Ich danke für ihre Zeit.

***Das Bild der Lady wird ausgeblendet und die Nachrichten gehen zur nächsten Meldung über.***


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 Betreff des Beitrags: ANN Sonderbericht vom 24.11.14
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Moderator: Verehrtes Publikum, gestern berichteten wir über Kampfhandlungen im kleinen Tal, eine Region die nördlich des Jurangebirges im Kaamos-Territorium liegt. Unsere Reporterin Tifa ist uns live aus dem kleinen Tal zugeschaltet. Tifa wie ist die Lage vor Ort?

Bild

Tifa: Wie sie hinter mir sehen, hat es hier schwere Kampfhandlungen gegeben, die genaue Zahl der Toten und Verletzten ist unbekannt, aber sie gehen in die hunderte, soviel ist zum jetzigen Zeitpunkt bekannt.

*Die Kamera fährt derweil das Anwesen entlang, man sieht ein Gebäude das schwere Beschädigungen erlitten hat, verwüstete und trostlose Felder, die einst Weinberge waren*

T: Wir haben gleich ein Interview mit Miss Sheysa Garrde, der Besitzerin des Anwesens.

M: Gibt es schon Informationen über Opfer in der Zivilbevölkerung?

T: So wie es derzeit aussieht, gab es einige zivile Opfer unter der Wachmannschaft des Anwesens, ansonsten waren aber keine Zivilisten vor Ort, was den Eindruck erweckt, dass dieser Angriff nicht völlig überraschend kam, sondern in gewisser Weise erwartet wurde.

M: Das sind interessante Neuigkeiten, was denken sie, könnten die Hintergründe des Ganzen sein?

T: Das ist schwer zu sagen, Haus Bahal ist bekannter weise ein heftiger Gegner des Imperiums und bei Miss Sheysa Garrde, übrigens die Halbschwester der Countess Shanora Garrde, handelt es sich um eine Sith. Aber wir erhoffen uns von dem Interview tiefere Einblicke in das Geschehen.

M: Danke Tifa, mit Spannung erwarten wir das Interview, aber zuvor Werbung

*Nach der Werbeeinblendung*

M: Wir melden uns zurück, unsere Reporterin Tifa ist nun bei Miss Garrde, um uns tiefere Einblicke in die Ereignisse zu geben die am gestrigen Tage zu einer blutigen Auseinandersetzung geführt haben.

*Das Bild blendet um auf Tifa, die neben Sheysa steht, welche einen schwarzen Ledermantel und darunter ein rotes Hemd trägt. Deutlich kann man die vom Kampf versehrte Inneneinrichtung des Anwesens sehen*

T: Miss Garrde, Was können sie uns über die Ereignisse des gestrigen Tages erzählen? Stimmt es, dass dieser Angriff keine Überraschung war?

Sheysa Garrde: Dies ist korrekt, allerdings ist es mir derzeit nicht erlaubt auf die Einzelheiten einzugehen. Nur so viel, es wurde versucht Söldner anzuheuern, die einen ersten Angriff auf dieses Anwesen führen sollten. Allerdings waren diese bei mir unter Vertrag und teilten mir dieses, wie es ihre Loyalitätspflichten verlangen, mit.

T: Das heißt, es wurde eine Falle aufgebaut, hätte es nicht andere Möglichkeiten gegeben diese Gefahr abzuwenden, als diese Zerstörung zu erzeugen?

SG: Kurzfristig ja, aber es fehlten uns die Beweise um tatsächlich offen etwas gegen diese Planung zu unternehmen. Eine Kontaktaufnahme hätte nur dafür gesorgt, dass die Lücke bekannt geworden wäre und der Angriff zu einem späteren Zeitpunkt stattgefunden hätte. Dies ist ein Zehn Hektar großes Weingut, hier gibt es im Regelfall nichts, was den Angriff von zwei Kompanien standhalten kann. Daher war das Ziel, die feindlichen Truppen zur Aufgabe zu zwingen. Allerdings hatten wir nicht mit den 15 Kampfshuttles von Haus Bahal gerechnet, was unseren Truppen die sichere Übermacht nahm.

T: Wie geht es ihrer Meinung nach weiter?

SG: Wir werden alles dafür tun, dass es zu keiner Ausweitung und Verschärfung des Konflikts kommt. Das ist auch einer der Gründe, weswegen ich Baronet Shaghaal Thul darum gebeten habe, bei den Verhandlungen mit anwesend zu sein. Auf der einen Seite, geht es mir natürlich darum eine Entschädigung zu bekommen. Von diesem Landgut leben viele Menschen und diese Grundlage wurde ihnen genommen und das Geld wird benötigt um alles wieder aufzubauen, was zerstört wurde.
Zum anderen müssen wir verhindern, dass es zu weiteren Kampfhandlungen kommt, Alderaan hat meiner Meinung nach genug unter dem Krieg gelitten und eine Verschärfung des Konflikts ist das letzte, was ich im Sinn habe.

T: Einige Leute werden diese Aussage, aus dem Mund eines Sith, für unglaubwürdig halten. Immerhin überzieht das Imperium die Galaxis mit einem Krieg, der an Grausamkeit kaum zu überbieten ist.

SG: Ich verstehe was ihr meint und habe täglich mit Anschuldigungen dieser Art zu tun. Ich bin in diesen Krieg hineingeboren worden, ich weiß gar nicht wie es ist, wenn kein Krieg herrscht. Aber dieser Krieg beruht auf einer langen Geschichte von Auseinandersetzungen zwischen der Republik und dem Imperium, die vor langer Zeit ihren Ursprung nahmen. Auch wenn der ursprüngliche Auslöser vergessen scheint, existiert eine Gewaltspirale, die sich immer schneller dreht.

T: Also sagen sie, dass dieser Krieg von Seiten des Imperiums ungerechtfertigt ist?

SG: Nein, ich sage, dass dieser Krieg eine lange Tradition hat, die sich über die Jahrtausende erstreckt und es für uns heutzutage nicht mehr möglich ist zu erkennen, wo der Schuldige sitzt. Denn auch wenn die Republik sich stets als anders gibt, so unterscheidet sie sich im Kern nicht vom Imperium. Es gibt überall Licht und Schatten. Aber Alderaan hat es geschafft sich aus den Fängen der Republik zu befreien und nun die Möglichkeit sich aus diesem ewig währenden Krieg zurückzuziehen. Jetzt müssen nur die internen Probleme gelöst werden, damit auf Alderaan tatsächlich wieder Friede, Freiheit und Wohlstand herrschen kann. Und auch wenn ich hier nicht geboren wurde, so muss ich sagen, dass ich diesen Planeten und seine Bewohner lieb gewonnen habe und er mir zu einer neuen Heimat wurde, nachdem die meine erst vom Imperium und schließlich von der Republik zerstört wurde.

T: Da sie von dem Konflikt sprechen. Welchem Adelshaus gebührt ihrer Meinung nach der Thron, Organa oder Thul.

SG: Ich denke beide haben legitime Ansprüche. Aber Haus Organa ist zu stark mit der Republik verbandelt, unter ihrer Führung würde Alderaan erneut der Republik beitreten und damit erneut in den Krieg hineingezogen werden.

T: Und sie denken bei Haus Thul wäre dies anders?

SG: Haus Thul wurde einst von Alderaan vertrieben und hat mit Hilfe des Imperiums den Weg zurück gefunden. Natürlich kenne ich die Absprachen die damals getroffen wurden nicht, aber das Imperium hat seinen Teil der Abmachung eingehalten und sich mittlerweile von Alderaan zurück gezogen. Ich denke Haus Thul besitzt die Fähigkeiten und den Willen, Alderaan in ein neues Zeitalter zu führen.

T: Ich danke für ihre Einschätzungen und gebe damit zurück ins Studio.

*Das Bild blendet zurück ins Studio*

M: Danke Tifa...wir werden den Fall weiter beobachten und sie umgehend über jede Neuigkeit informieren.

*Der Moderator sortiert seine Karten*

Kommen wir nun zu...


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 Betreff des Beitrags: Re: ANN Sonderbericht vom 24.11.14
BeitragVerfasst: 26.11.2014, 13:08 
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Fortsetzung


Bild

*Der Moderator sortiert seine Karten*

Moderator: Kommen wir nun in wenigen Minuten zu einer Stellungnahme Seitens Sithlord Shaghaals, Baronet des kleinen Tales, bezüglich diesen tragischen Kampfhandlungen. Doch lassen Sie uns zunächst Professor Dr. Elneck begrüßen, der uns etwas Aufschluss geben möchte bezüglich dieses Agonisten.

*Die Kamera geht in die Totale und zeigt nun einen Mann mittleren Alters, es wird nochmals eingeblendet, dass es sich um Professor Dr. Elneck, Experte für Regierungsgeschehen, handelt*

M: Guten Abend Dr. Elneck, bei Sithlord Shaghaal handelt es sich soweit ja eher um ein hier recht unbekanntes Gesicht. Wodurch ist das zu erklären?
Elneck: Tatsächlich hat sich der Baronet eine sehr lange Zeit aus dem politischen Geschehen herausgehalten. Die letzten Jahre wurde er durch Herrn Darin Arundel, Präsident der Arundel Cargo Corporation, in Funktion eines Fauths vertreten. Sithlord Shaghaal ist gebürtig als Regismund Thul, erster und einziger Sohn des Avis Solarius Thul, Baron des kleinen Tales, und damit Neffe zweiten Grades des nun amtierenden Duke Horis Thul.
M: Was hat es damit aufsich, dass Sithlord Shaghaal in älteren Berichten der Pressestellen, der Ehrentitel eines Darth zu geschrieben wurde und dies wohl jetzt klar revidiert wurde?
E: Nun, zwar werden Details hierzu sehr gut gehütet, doch ist bekannt, dass eine damalige Vergabe des Titels nicht von offizieller Stelle rührte und somit der Anspruch nicht konsistent war. Von offiziellen Würdeträgern war diese Feststellung mit Sanktionen für alle Beteiligten verbunden, die immernoch bis zum jetzigen Zeitpunkt nachwirken.
Auch zum heutigen Tage wurde sein Anspruch auf imperiale Mittel beschnitten oder gar in einigen Bereichen gänzlich gestrichen.
M: Inwiefern sind dann die politischen Absichten Haus Thuls damit vereinbar, dass ein Sithlord in den Rang eines Baronets behoben wurde und ihm ein Lehen vereidigt wurde?
E: Sithlord Shaghaal wurde schon lange vor seinem Kontakt mit dem Imperium in diesen Rang gehoben. Da sich der Baronet aber bisher, wie schon erwähnt, gänzlich aus Angelegenheiten von Alderaan herausgehalten hatte, wurden auch imperiale Interessen keinesfalls vertreten.
M: Dr. Elneck, besteht dann aus Ihrem Standpunkt heraus die Gefahr, dass sich das Imperium hiermit wieder in die Angelegenheiten von Haus Thul einmischt?
E: Nein, durchaus nicht. Dadurch, dass Sithlord Shaghaal keinen Zugriff auf imperiale Mittel mehr hat, besteht auch die Möglichkeit der imperialen Interessenvertretung aus dem Blickpunkt der Experten heraus nicht.
M: Haben Sie dank Dr. Elneck. Das war Professor Dr. Elneck, mit Lehrstuhl für Politikwissenschaft an der Universität von Alderaan. Schalten wir nun live zur Pressekonferenz mit Sithlord Shaghaal des Hause Thuls.

*Das Bild wird überblendet und nach einer kurzen Transition wird eine typische Pressekonferenz gezeigt. Eingeblendet werden die Namen Sithlord Shaghaal, Baronet des kleinen Tales, und Darin Arundel, Fauth des kleinen Tales. Hinter dem Sithlord ist noch eine weitere, jedoch vermummte, Gestalt zu sehen, vermutlich als Schutzpersonal. Einige Reporter bilden eine Traube vor dem Konferenztisch und stellen ihre Fragen*

Reporter: Sir, welchen Grund hatten die Kampfhandlungen im kleinen Tal?
Shaghaal: Da offensichtlich mein Land und meine Bürger von Haus Bahal angegriffen wurden war es nur meine Pflicht in die Verteidigung zu gehen und nicht kampflos zuzusehen.
R: Sir! Es gibt Gerüchte, die besagen, dass das besagte Weingut sich nicht auf ihrem Lehen befindet! Entspricht dies der Wahrheit?
S: Dies entspricht absolut nicht der Wahrheit! Lady Garrde hat sich als Bürgerin auf meinem Lehen eingekauft und steht somit unter meiner Schutzpflicht.
R: Sir, wir vermuten dass es sich bei der Kampfhandlung um imperiale Interessenvertretung gehalten hat! Äußern Sie sich dazu!
Arundel: Bitte etwas mehr Respekt gegenüber dem Baronet, der Herr!
S: Ich möchte hiermit ausdrücklich kundgeben, dass es sich bei den Kampfhandlungen nicht um imperiale Interessenvertretung handelt. Haus Thul hat keinesfalls als aktiver Aggressor gehandelt sondern lediglich sein Land verteidigt!
R: Sir, was hat es mit Ihren Tätigkeiten außerhalb von ...

*Die vermummte Gestalt tritt nun auf eine kurze Handbewegung Lord Shaghaals etwas hervor*

Gestalt: Keine weiteren Fragen mehr! Die Konferenz ist hiermit beendet!

*Es wird wieder zurück ins Studio geblendet, wobei der Moderator noch nicht bereit ist und erst nach einer kurzen Verzögerung aufblickt*

M: Das war unsere Sonderzuschaltung von der Pressekonferenz von Haus Thul. Wir sehen uns wieder nach einer kurzen Werbepause.

*Werbung wird eingeblendet*

...


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 Betreff des Beitrags: ANN - Interview mit Sheysa Garrde
BeitragVerfasst: 26.11.2014, 13:10 
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Horia Khan: Einen wunderschönen guten Abend verehrte Zuschauer. In den letzten Stunden hatten wir einige turbulente Ereignisse. Der Überfall auf das Anwesen von Miss Garrde, dann die Stellungnahme durch Lady Alessia Andayen. Dies alles hat mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet worden sind. Aus diesem Grund haben wir heute Abend eine Direktschaltung zu Miss Sheysa Garrde.

*Sheysa wird mit in das Bild eingeblendet, sie sitzt in ihrem Büro, noch immer kann man in dem Bildausschnitt die Zerstörung sehen, die stattgefunden hat. Sie trägt eine weiße Panzerung, mit hohen Dornen auf den Schultern und ähnelt damit der Person aus der zweiten Bildeinblendung in Alessias Interview*

HK: Miss Garrde, vielen Dank, dass sie Zeit für uns haben.

Sheysa Garrde: Das ist mir ein persönliches Anliegen, denn das, was hier gerade passiert, hat weitläufige Konsequenzen und dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.

HK: Ich vermute sie sprechen auf das Interview an, dass Lady Alessia gegeben hat. Was haben sie dazu zu sagen?

SG: Zu aller erst habe ich nur folgendes zu sagen...

*Sheysas Blick wird ernst und ihre Stimme wird um einiges kühler als sie direkt in den Aufzeichner blickt*


SG: - Kerstin Keneth und Selah
- Eleonore Delmar und Clint und Chauncey
- Zaira Donato
- Corina Peyton und Theirn, sowie Jessica
- Sharalyn Emil
- Marie Dunstan und Lance und Brynn und Kemp

HK: Ich verstehe nicht richtig. Was hat es mit diesen Namen auf sich.

SG: Dies sind die Namen der Hinterbliebenen, denen ich jetzt erklären muss, warum ihre Ehemänner, ihr Freund oder auch ihre Väter, nicht mehr nach Hause kommen. Dies sind die Familien der Wachleute, die in der Verteidigung meines Anwesens und meiner Person ihr Leben durch die Hand der Bahal-Truppen verloren haben. Es ist das Andenken an diese Männer, welches Lady Alessia mit Füßen tritt, indem sie behauptet, es wäre alles nur zu meinem Besten gewesen, um zu verschleiern welches Spiel sie spielt.

*Sheysa atmet tief durch und schluckt ihren Ärger herunter*

HK: Was meinen sie damit, welches Spiel spielt Lady Alessia in ihren Augen?

*Als Sheysa weiter spricht ist ihre Stimme wieder beherrschter*

SG: Natürlich kann ich es nicht mit Gewissheit sagen, vieles sind Vermutungen, aber mir drängt sich immer mehr ein Bild auf, dass mich nicht so recht los lassen möchte. Lassen sie mich damit beginnen, dass ich erst einmal Stellung zu verschiedenen Aussagen von Lady Alessia beziehe.


Zuerst einmal, es gibt dieses Schutzbündnis zwischen Haus Garrde und Haus Andayen, dieses erstreckt sich aber über die Ländereien, die Countess Shanora Garrde gehören. Was unter anderem der Grund dafür ist, dass der Landsitz von Haus Garrde durch eine Kompanie Andayensoldaten bewacht wird.


Zweitens, dass Shanora von Mandalorianern entführt wurde ist mir neu, aber es untermauert das Bild weiter, was sich langsam zu formen beginnt.


Drittens, wenn Lady Alessia damit recht hätte, dass wenn ich als Privatperson, von einer anderen Privatperson das Grundstück und seinen Betrieb aufkaufe, dieses Land dann nicht mehr zum Hoheitsgebiet von Thul gehört, sondern zu Haus Garrde.
Dann sollte ich vielleicht damit beginnen, Grundstücke in Glenglance City zu erwerben und sie damit unter die Hoheit von Haus Garrde zu stellen. Praktisch ist, dass in diesem Fall Count Vran Andayen kein Mitspracherecht hätte und Haus Garrde so Schritt für Schritt das Lehen von Andayen übernehmen könnte...legal und gewaltlos.

HK: Das klingt abstrus.

SG: In der Tat ist es das auch. Lady Alessia versucht hier mit Augenwischerei von Tatsachen abzulenken und eine Legitimation ihres Angriffs herbeizuführen, für die es keine Grundlage gibt.

HK: Aber sie sprachen von einem Bild, dass sich langsam ergibt, können sie dies genauer ausführen?

SG: Sicher doch, wie ich bereits sagte hatte Lady Alessia für diesen ersten Angriff Söldner angeheuert, die aber bereits bei mir unter Vertrag standen, wodurch ich von ihrem Plan erfuhr. Sogleich unterrichtete ich Baronet Shaghaal darüber und bat um seinen Schutz. Diese Söldner waren eben jene Mandalorianer, die den Scheinangriff auf mein Anwesen führten. Ich spiele ihnen einen Auszug aus diesem ersten Gespräch vor:

Tonaufnahme:
SG: Was führt sie heute zu mir?

Nchuand: es geht um ein Anliegen, dass an uns herangetragen wurde...Ein Auftrag gegen Euch.
Der Auftrag lautet, dass wir ein bestimmtes Grundstück angreifen, dort alles töten sollen, um es anschließend dem rechtmäßigen Besitzer...Lady Alessia wieder zu übergeben. Es gehört zu eurem Grund und Boden.

SG: Wie kommt sie darauf, dass ein Teil meines Grund und Bodens ihr gehören würde?

N: sie meinte, dass es ihrer Familie gehört hätte.

SG: Dieses Land gehört zu Haus Thul. Andayen liegt fast auf der anderen Seite dieser Welt.


SG: Im folgenden ging es dann um mögliche Hintergründe weiter, das sprengt unseren Rahmen hier. Aber ich denke die Aussagen sprechen für sich.
Um das Argument von Lady Alessia weiter zu entkräften, sehen sie sich dies an...

*Sheysas Antlitz verschwindet und wird durch Aufnahmen aus dem inneren des Hauses ersetzt, in dem Wachsoldaten und Mandalorianer gemeinsam sitzen und sich die Zeit vertreiben*

SG: Dies war direkt nach dem Angriff der Mandalorianer, als wir drei Stunden abwarten mussten, bis die Entsatztruppen von Haus Bahal eintrafen. Aber kommen wir zu einer anderen Aufnahme.

*Das Bild blendet erneut um, man sieht einen Bahalsoldaten, der eine Waffe auf jemanden richtet, der offensichtlich der Träger der Kamera ist. Sheysas Stimme aus dem off fordert den Soldaten auf, dass er seine Waffen strecken soll, da dieser Übergriff einen feindseligen Akt auf Haus Thul darstellt. Der Soldat, fordert den Kameraträger daraufhin auf, das Land unverzüglich zu verlassen, da es sich nun unter Bahal-Protektion befindet. Danach blendet das Bild wieder um und zeigt wieder Sheysa die eine Helmmaske ins Bild hält und dann vor sich auf dem Tisch abstellt*

SG: Ich trage heute extra meine Panzerung, fühlen sie sich frei das Bildmaterial von Lady Alessia zu vergleichen. Halten wir fest, der Soldat von Bahal, der angeblich nur gekommen ist, um mir beizustehen, wenn wir den Aussagen Lady Alessias glauben schenken wollen, versucht nicht einen Moment lang festzustellen wer ich bin, sondern will mich sogleich vertreiben. Aber warum sollte er auch, konnte er sich ja sicher sein zu diesem Zeitpunkt, dass niemand mehr auf diesem Anwesen unter den Lebenden weilt.

HK: Ich verstehe was sie meinen Miss Garrde, aber das Bild von dem sie nun schon öfters sprachen, haben sie bisher noch nicht erläutert.

SG: Nun, das Bild ist ganz einfach. Lady Alessia hat Mandalorianer angeheuert, um eine gewaltsame Annektion meines Landguts zu legitimieren. Wer sagt uns, dass sie dies nicht schon einmal tat und Countess Shanora Garrde entführen ließ, um die Ländereien von Haus Garrde für sich zu beanspruchen. Vor allem unter dem Hinblick, dass sie sich nun anmaßt die Kontrolle über Haus Garrde auszuüben.

HK: Dies ist wahrlich ein verstörendes Bild. Wir danken für Ihre Zeit Miss Garrde.

*Sheysas Bild wird ausgeblendet und der Moderator schaut zurück in die Kamera*

HK: Das sind verstörende Neuigkeiten und Einblicke, meine Damen und Herren, ich bin noch immer etwas sprachlos. Nach der Werbung geht es mit folgenden Themen...


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BeitragVerfasst: 26.11.2014, 16:04 
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***Dieser Beitrag wird ab den Mittagsnachrichten des 14:11:26 auf ANN und anderen Netzwerken gezeigt***

***In Geleit der grün-grau gerüsteten Leibgardisten des Andayenkorps verlässt Alessia, gekleidet in einem schicken Konzernkostüm entsprechend der aktuellsten alderaanischen Mode, das Latli's in Aldera und steuert einen limousinenartigen weißen Gleiter an, welcher an den Seiten das Wappen der Andayens trägt. Auf ihrem Weg eilen einige Reporter mit ihren kleinen Kameradroiden auf sie zu und bitten im wilden Durcheinander um Antworten auf ihre Fragen. Sie hält daraufhin inne, gibt den Gardisten mit einer knappen Handgeste zu verstehen, dass die Abfahrt sich etwas verzögert und wendet sich mit einem staatsmännischen Lächeln zu den Reportern um.***


Für die Presse nehme ich mir doch gerne Zeit. Bitte stellen Sie ihre Fragen.

Sef Vam, ANN2 News... Mylady, was sagen Sie zu den Anschuldigen ihrer Person gegenüber durch Sheysa Garrde?

Miss Garrde zeigt mit ihren Worten einmal mehr, dass ihr Gedanken von den Einflüsterungen ihrer Herren vernebelt sind. Sie versucht mit ihren Worten verzweifelt die Wahrheit derartig zu verbiegen, dass sie ihr genehm ist. Solch ein Vorgehen funktioniert vielleicht in ihrer geistigen Heimat, dem Sith-Imperium, aber nicht auf einer freien, intellektuell aufgeklärten, rechtsstaatlichen Welt wie Alderaan. Ich bin jedoch etwas enttäuscht, wie ich gestehen muss, dass die Sith ihre Anschuldigungen mit einem sogenannten Beweis stützen, der ein Gespräch zwischen zwei Sith zeigt. Von Meistern des Konfliktes und der Täuschung hatte ich etwas mehr Finesse beim Fälschen von Beweisen erwartet.

Sie streiten also die Anheuerung dieser unbekannten Angreifer ab?

Ich habe bereits in meinem letzten Interview die Ursachen und Gründe des Gefechtes auf dem Weingut erläutert und klar gestellt wieso die Truppen von Haus Bahal dort waren. Das Sheysa Garrde nun versucht daraus ein Andayen-Komplott zu inszenieren bewirkt nur, dass sie damit das Andenken an die Verstorbenen beschmutzt.

Maren Onar, ANN1... Sie sprechen gerade die Verstorbenen an, Mylady. Was sagen Sie zu den Hinterbliebenen dieses Gefechtes?

Ich spreche sämtlichen Hinterbliebenen, sowohl der Verstorbenen, die für das Weingut tätig waren, als auch der gefallenen Soldaten der Häuser Bahal und Thul, meine aufrichtige Anteilnahme aus. Es ist bedauerlich, dass es zu diesen Kämpfen gekommen ist und bin mir absolut sicher, dass sie ohne die Feuereröffnung des Hauses Thuls vermieden hätten werden können.

Mylady, wären diese Kampfhandlungen nicht auch vermieden worden, wenn, wie von Miss Garrde angesprochen, die Soldaten des Hauses Bahal zunächst versucht hätten die Identität von Miss Garrde festzustellen, als sie vor ihnen stand?

Sehr wahrscheinlich sogar. Doch berücksichtigen Sie die Situation. Wir wussten von einem aggressiven Übergriff auf das Weingut und entsandten Truppen zur Sicherung. Nun versetzen Sie sich in die Lage der Soldaten. Sie kommen auf dem Weingut an, wissen von mandalorianischen Kräften auf dem Anwesen... Krieger, die in kompletten Kampfrüstungen in die Schlacht ziehen... und es stellt sich ihnen eine komplett gerüstete und vor allem maskierte Person in den Weg. Sie werden informiert, dass es sich bei dem Grundstück um Eigentum des Hauses Thuls, wohlgemerkt die Gestalt sagte nicht Garrde, handle. Was hätten Sie gemacht? Ich sehe in dem Verhalten der Bahal-Soldaten kein Fehlverhalten, alleine schon deshalb nicht, weil von ihnen keine Gewalt angewendet wurde, bis sie unter Feuer genommen wurden.

Wäre es wirklich im Sinne von Miss Garrde gewesen die Situation friedlich zu lösen, dann hätte sie nur den Helm abnehmen müssen und die Truppen wäre unmittelbar abgezogen. Dass sie es nicht getan hat spricht eine deutliche Sprache.


Pamera Klaf, Cravesse City Journalist... aber Lord Regismund Thul bestätigt die Aussagen von Miss Garrde. Sagen Sie etwa, dass auch er lügt?

Ich habe dieses angebliche Interview mit ihm gesehen und mich gefragt wer dort eigentlich für die Baronie gesprochen hat. Wahrscheinlich wäre es zukünftig sinnvoller die Fragen direkt an die Gestalt im Hintergrund zu richten, anstelle die Marionette im Vordergrund zu befragen. Ich denke dies beantwortet sehr gut wie ich zum Wahrheitsgehalt der Aussagen des Baronets stehe.

***Man hört wie einige der Reporter lachen.***


Loran Xern, Aldera Chronicle... aber dennoch bleibt die Frage nach dem Eigentumsrecht des Weingutes, Mylady. Das Argument mit dem Privatbesitz ist nicht von der Hand zu weisen.

Das ist es in der Tat nicht, jedoch ist die ganze Angelegenheit bei weiten nicht so einfach wie Miss Sheysa Garrde sich dies in ihren Gedanken vorstellt. Es gilt dahingehend Fragen zu klären. Woher die Mittel zum Kauf stammen, unter welchem Namen Sie das Anwesen erstanden hat und ob es von Seiten des Hauses Thul, sowie von Haus Garrde anerkannt wurde. Das alles sind Punkte, die für eine einfache Frau ohne juristische oder wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung nur schwer zu verstehen sind. Betrachtet man die Unterlagen, so ist Miss Garrde offiziell eingetragene Besitzerin und sowohl Haus Thul, wie auch Haus Garrde wissen und akzeptieren diesen Umstand. Wenn man nun bedenkt, dass Miss Garrde ebenfalls offiziell Mitglied des Hauses Garrde ist, zumindest begründete sie vor nicht allzu langer Zeit mit dieser Zugehörigkeit ihren Anspruch auf den Thron des Hauses, so haben wir eine eindeutige Lage, die man sich nicht zurechtreden kann.

Davon ab steht es Miss Garrde natürlich jederzeit frei Besitztümer in Glenglance City zu erwerben, da wir dort, seit der imperialen Invasion vor beinahe dreißig Jahren, noch immer viel leerstehende Immobilien haben, die ich nur zu gerne wieder genutzt sehen würde. Leider wird der Aufkauf ihren Plan zur Übernahme von Haus Andayen in keinster Weise unterstützen, gehört die Stadt doch nicht zum Lehen meiner Familie. Ein Umstand, den Miss Garrde mit ein wenig mehr Vorbereitung, auch leicht hätte erkennen können.


***Erneut hört man etwas Gelächter.***


Doch bevor ich mich nun von ihnen verabschieden muss, möchte ich noch eine letzte Anmerkung zu den angeblichen Wahrheiten von Miss Sheysa Garrde tätigen, die sehr gut die Offensichtlichkeit ihrer Lügen offenbart.

Miss Garrde sagt in einem ihrer Interviews kürzlich... das Imperium hätte Alderaan verlassen. Ich finde diese Aussage überraschend, wenn ich bedenke wie viele Herrscher des Imperiums noch immer auf Alderaan leben. Miss Sheysa Garrde ist eine Sith... ihr Meister Darth Aroval ist ein Sith und obendrein als Darth kein Geringer. Selbst Lord Regismund ist ein Sith und sicherlich wird sein Marionettenspieler auch kein einfacher Wächter sein. Und ich könnte die Liste noch um Namen wie Lady Ariadne Baliss, Lord Maelor Deran, Lord Reesas Damaris und viele andere erweitern. Bei so vielen Führern des Imperiums von einem Verlassen des Planeten zu sprechen halte ich für äußerst gewagt.


***Abermals lachen einige der Reporter auf.***


Und nun entschuldigen Sie mich bitte, aber ich habe noch einige politische Verpflichtungen, denen ich nachkommen muss.

***Mit einem letzten Lächeln wendet sie sich ab und steigt in den Gleiter ein. Kurz darauf hebt dieser ab und fliegt zwischen den Gebäuden hindurch weg von den zurückbleibenden Reportern. Der Beitrag endet.***


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 Betreff des Beitrags: ANN - Interview mit Lady Ariadne
BeitragVerfasst: 28.11.2014, 15:25 
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Reporterin Tifa: Verehrte Zuschauer. Der Angriff auf das Weingut und der Konflikt der beteiligten Häuser hält an. Wir haben in unserer heutigen Sendung eine weitere Stimme zu diesem Thema. Guten Abend, Baroness Baliss!

*Ariadne Baliss wird eingeblendet. Sie trägt Kleidung des Hauses inklusive Umhang und Kopfschmuck. Die Farbgebung wirkt mit einer Mischung aus Schwarz, Rot und Gold recht edel. Im Hintergrund ist das Anwesen des Hauses Xunj’ti zu sehen. Sie lächelt in die Kamera*

AB: Guten Abend.

T: Baroness, was sagen Sie zu den jüngsten Ereignissen und den bisherigen Kommentaren der anderen Häuser?

AB: Zunächst möchte ich den Hinterbliebenen im Namen meines Hauses meine Anteilnahme und mein Beileid ausdrücken. Im Krieg für eine gerechte Sache zu sterben ist ehrenwert. Grundlos zu sterben ist tragisch.

T: Grundlos, Milady?

AB: Um die Situation in Gänze zu erfassen, ist es erforderlich, dass wir ein wenig in die Tiefe gehen. Zu jenem Start des Konfliktes um Haus Garrde am Anfang des Jahres, der in vorherigen Interviews bereits angegeben wurde. Shanora Garrde befindet sich seit geraumer Zeit im Einflusskreis des Hauses Andayen und nicht zuletzt der Jedi-Enklave von Alderaan. Sie wird von beiden Stellen dahin gehend manipuliert, jeglichen Kontakt zu ihrem eigenen Blut, Sheysa Garrde, zu unterlassen. Ihr wurde und wird eingeredet, dass diese und andere Stellen ihr böses wollen. Das Ergebnis können wir nun beobachten: Haus Andayen hat an den entsprechenden Fäden gezogen, um Haus Garrde zu übernehmen und sich selbst zu vergrößern.

T: Lady Alessia Andayen betont, dass dies eine Schutzmaßnahme aus der Not heraus sei. Und dass Sith, wie Ihr und Sheysa Garrde es seid, nicht zu trauen sei.

*Ariadne lächelt zuckersüß*

AB: Nein, natürlich ist es uns nicht zu trauen. Genau wie alle Senatoren im Senat der Republik unbestechlich sind. Schauen Sie, Pauschalisierungen haben noch nie weitergeholfen und alles was das bewirkt ist die Instrumentalisierung von Emotionen. Der Krieg vor 30 Jahren ist noch immer in den Köpfen präsent und Haus Andayen nutzt nun diese Assoziation, um ihre eigene Schandtat zu überdecken. Wir hatten den Vorfall bereits analysiert: Der Grundbesitz ist eingetragen auf Sheysa Garrde und damit ist dieser Konflikt eine Kampfhandlung von Haus Bahal repressive Haus Andayen gegen Sheysa Garrde.

T: Mit Verlaub, Baroness .. Lady Andayen wies daraufhin, dass die Ländereien zu Haus Garrde gehörten, weil Sheysa Garrde ein Teil des Haus Garrde ist und Andayen hier eine Schutzfunktion eingenommen hat.

*Ariadne nickt, noch immer lächelnd*

T: Ja, eine amüsante Theorie, finden Sie nicht? Seit wann ist Privatbesitz automatisch Besitz des Hauses? Privatbesitz ist auch nicht automatisch Firmenbesitz. Sie arbeiten für ANN. Wenn Sie sich nun ein Haus oder ein Weingut kaufen, geht dies dann automatisch in den Besitz von ANN über?

*Die Reporterin scheint kurz verwirrt und runzelt die Stirn*

T: Nein, geht es nicht.

AB: Sehen Sie? Man kann Grundbesitz im Namen des Hauses kaufen und für diesen Kaufvertrag im Namen des Hauses, einer juristischen Person, handeln. Man kann aber auch als Privatperson handeln und genau das hat Sheysa Garrde getan. Ich bin sicher, wenn es nötig ist, stellt sie auch gerne die Grundbuchauszüge zur Verfügung. Nachdem wir das nun geklärt haben wieder zum konkreten Fall. Es ist Grundbesitz von Sheysa Garrde und damit eine Kampfhandlung von Haus Bahal auf eben jene. Die Mandaloreaner unterstehen dem Dienst von Sheysa Garrde, wie sie mit den Ton- und Bildaufnahmen gezeigt hat und wie ich aus Gesprächen mit ihr bezeugen kann.

T: Stimmen diese Schlussfolgerungen wirft das ein ganze anderes Bild auf die Angelegenheit.

AB: In der Tat. Und es geht noch weiter: Shanora Garrde wird entführt und kurze Zeit später wird das Anwesen angegriffen, dass laut Haus Andayen zu Haus Garrde gehört. Von der Entführung wusste aber niemand, außer Haus Andayen, weil dieses ja so eng mit Shannora vebunden ist. Purer Zufall? Wohl kaum. Die Entführung wurde inszeniert, um medienwirksam einen Angriff durchzuführen, für den Sheysa Garrde verantwortlich gemacht werden sollte. Im Anschluss wurde das Haus Garrde von Haus Andayen „übernommen“ sprich „annektiert“. Wir haben hier nicht weniger als einen Putsch vor uns. Eine Verletzung der Integrität und Eigenständigkeit des Haus Garrde.

T: Wenn man Eurer Argumentation folgt … welchen Grund würde Haus Andayen dafür haben?


AB: Sie meinen abgesehen davon, dass es den eigenen Einfluss signifikant erhöht? Sheysa Garrde ist eine Sith und damit ein Dorn im Auge von Andayen und des Jedi-Ordens. Sie ist jemand, der sich nicht so leicht um den Finger wickeln lässt wie Shannora und der deswegen den Plänen im Weg steht und folglich diskreditiert werden muss.

T: Eine letzte Frage … was hat das mit dem Jedi-Orden zu tun, den Ihr mehrfach zur Sprache brachtet?

AB: Den Sith wird vorgeworfen den Frieden auf Alderaan zu verhindern, ihm im Wege zu stehen und dergleichen mehr. Ich kann dazu nur sagen: Ich bin auf Alderaan geboren, als Waisen aufgenommen worden und alderaanisch erzogen worden. Die Ausbildung zur Sith kam sehr viel später und ist demnach nicht, was meine Wurzeln ausmacht. Allgemein gesprochen: Vor dem Krieg gehörte Alderaan zur Republik und wurde gerade deswegen taktisches Ziel des letzten Krieges. Nun ist Alderaan unabhängig und kann für sich selbst sprechen. Um Frieden und Freiheit für Alderaan zu garantieren müsste also folgendes passieren: Die Jedi-Enklave auf Alderaan wird aufgelöst, sämtlich Unterhändler der Republik und des Imperiums verlassen den Planeten, ebenso wie alle Personen mit Sith- oder Jedi-Ausbildung. Es würde ein Abkommen zwischen der Republik, dem Imperium und Alderaan unterzeichnet, dass die Rückkehr besagter Personen untersagt und Alderaan als neutrales System legitimiert. Bis das passiert – und es fraglich, dass es überhaupt je passiert – ist es gut und richtig, dass auch Personen auf diesem Planeten weilen, die einen anderen Blick auf die Galaxis haben und nicht treudoof der Republik und den Jedi folgen. Die Wahrheit liegt meist in der Mitte, weshalb eine ausgewogene Verteilung der Interessen das Beste für das Wohl Alderaans ist.

T: Baroness Baliss, ich danke für das Gespräch.


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